Nicht der staatlichen Förderung wegen, sondern, weil das jeweilige Produkt seinen persönlichen Zielen und Vorstellungen entspricht und zugute kommt, sollte sowohl beim Bausparen als auch bei der Riester-Rente der Beweggrund für einen Abschluss sein. Ärgerlich ist es in beiden Fällen auf der anderen Seite, wenn man die Förderung versäumt zu beantragen. Beim Bausparen ist dies die Wohnungsbauprämie, bei Riester sind es die Altersvorsorgezulagen und gegebenenfalls weitere Steuervergünstigungen als Sonderausgaben im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung. Wer umgekehrt Bausparen nur aufgrund der in Aussicht gestellten staatlichen Bausparförderung nutzt, ist unter Umständen suboptimal beraten worden. Außerdem ist zu beachten, dass die Höhe der Förderung nicht von dem jeweiligen Tarif oder dem jeweiligen Anbieter abhängt. Schon aus diesem Grund macht ein Vergleich diverser Angebote durchaus Sinn, um eine möglichst individuell passgenaue Form des Bausparens für sich zu nutzen.
Wenn man zu den Riester- oder Bausparern zählt, weil man die staatliche Förderung als Unterstützung für den Vermögensaufbau oder zur Verbilligung einer Baufinanzierung durch Wohn-Riester in Anspruch nehmen möchte, sollte man jedoch keinesfalls versäumen, die entsprechenden Zulagen auch zu beantragen. Andernfalls verfallen sie nach Ablauf einer gewissen Frist. Dies gilt für die Arbeitnehmer-Sparzulage, die Wohnungsbau-Prämie und die Altersvorsorgezulagen.
Da eine Immobilienfinanzierung in aller Regel nicht ausschließlich mit Hilfe einer Bausparkasse über ein zinsgünstiges Bauspardarlehen und über spezielle Wohn-Riester-Darlehen abgewickelt wird, sondern daneben weitere Darlehen von Banken oder Sparkassen in der Regel einen wesentlichen Bestandteil der gesamten Finanzierung darstellen, ist es anzuraten, auch hierbei einen gründlichen Vergleich der möglichen Anbieter vorzunehmen. Dies betrifft auch eine Anschlussfinanzierung nach Ablauf der bisherigen Zinsbindungsfrist. Eine Finanzierung gewissermaßen aus einer Hand ist zwar mit vergleichsweise unbürokratisch weniger Aufwand verbunden, muss jedoch nicht die günstigste Variante sein.
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Dienstag, 26. April 2011
Montag, 7. März 2011
Förderrenten im Überblick
Die Betriebliche Altersvorsorge stellt zusammen mit der Riester-Rente die sogenannte zweite Schicht innerhalb des Systems der Altersvorsorge in Deutschland dar. Die erste Schicht umfasst demgegenüber die gesetzliche Rentenversicherung und die Basis-Rente, auch Rürup-Rente genannt. Die dritte Schicht, die rein private Zusatzsicherung, umfasst die flexible Altersvorsorge, etwa durch private Rentenversicherungen, sonstige Kapitalmarktprodukte wie Fonds oder auch Immobilien, insbesondere das private Eigenheim. Letzteres wiederum wird durch die Riester-Rente mittelbar oder unmittelbar (durch “Wohn-Riester“) gefördert.
Die Betriebliche Altersversorgung wurde seitens des Staates dadurch gestärkt, dass jeder Arbeitnehmer einen Anspruch auf Entgeltumwandlung hat (§ 1 BetrAVG), und dass mittels steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Vergünstigungen Anreize bestehen, diese auch wahrzunehmen. Es bestehen fünf Möglichkeiten, die betriebliche Altersversorgung zu gestalten. Diese Durchführungswege sind: Direktversicherung, Pensionskasse, Unterstützungskasse, Pensionsfonds und Direktzusage. Für Riester wird für Arbeitnehmer ebenfalls eine steuerliche und sozialversicherungsrechtliche staatliche Förderung gewährt, bei Rürup kommen nur Steuervorteile zum Tragen, allerdings für jedermann, auch beispielsweise für nicht rentenversicherungspflichtige Selbstständige. Was im Einzelfall welche Vor- und Nachteile hat, lässt sich mit Hilfe einer unabhängigen Finanzberatung klären.
Die Betriebliche Altersversorgung wurde seitens des Staates dadurch gestärkt, dass jeder Arbeitnehmer einen Anspruch auf Entgeltumwandlung hat (§ 1 BetrAVG), und dass mittels steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Vergünstigungen Anreize bestehen, diese auch wahrzunehmen. Es bestehen fünf Möglichkeiten, die betriebliche Altersversorgung zu gestalten. Diese Durchführungswege sind: Direktversicherung, Pensionskasse, Unterstützungskasse, Pensionsfonds und Direktzusage. Für Riester wird für Arbeitnehmer ebenfalls eine steuerliche und sozialversicherungsrechtliche staatliche Förderung gewährt, bei Rürup kommen nur Steuervorteile zum Tragen, allerdings für jedermann, auch beispielsweise für nicht rentenversicherungspflichtige Selbstständige. Was im Einzelfall welche Vor- und Nachteile hat, lässt sich mit Hilfe einer unabhängigen Finanzberatung klären.
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Donnerstag, 17. Februar 2011
Konditionsvergleich für Baugeld
Für günstiges Baugeld muss man zunächst nicht viel mehr tun, als einen umfassenden Vergleich der Anbieter vorzunehmen. Ein Baufinanzierungsrechner hilft ungemein bei der Fragestellung, wie viel Haus oder Eigentumswohnung man sich leisten kann. Ausgehend von der sich ergebenden monatlichen Belastung ergibt sich hierbei in Abhängigkeit von den Konditionen der maximal zu finanzierende Betrag, der für das Eigenheim benötigt wird. Inwieweit staatliche Fördergelder die gesamte Baufinanzierung noch zusätzlich verbilligen können, sollte stets geprüft werden.
Mittwoch, 2. Februar 2011
Günstiges Baugeld
Baugeld ist aktuell im langfristigen Vergleich als sehr günstig zu bezeichnen. Mit einem Baufinanzierungsrechner kann man unproblematisch ermitteln, wie viel Haus man sich aktuell leisten kann, welchen Einfluss mögliche Zinssteigerungen auf die monatliche Belastung haben und wie schnell das Haus oder die Eigentumswohnung abbezahlt werden kann. Wer eine Immobilienfinanzierung konkret in Angriff nehmen möchte, sollte sich zuvor eingehend über Einsparmöglichkeiten bei der Finanzierung durch staatliche Fördermöglichkeiten informieren. Besonders zinsgünstige Förderdarlehen der öffentlichen Hand können zu einer weiteren deutlichen Ersparnis bei der Zinsbelastung. Mögliche Zuschüsse, Zulagen oder Steuervergünstigungen können im Einzelfall auch nicht unerhebliche Beträge ausmachen. Eine unabhängige Finanzberatung ist für Kunden eine gute Anlaufstelle, um die teils schwierige und vor allem unübersichtliche Materie (den sogenannten “Förderdschungel“) rund um die Baufinanzierung zu durchdringen.
Montag, 29. November 2010
Zinsrabatte
Zinsrabatte, also Preisnachlässe auf Zinsen werden bisweilen in der Praxis im Rahmen einer Baufinanzierung gewährt. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um Sonderkonditionen der Banken, die die Finanzierung übernehmen, sondern um einen Rabatt bezogen auf die Zinssätze, die für ohnehin günstige öffentliche Fördergelder berechnet werden. Die Möglichkeit, diese Rabatte einzuräumen, hat grundsätzlich jedes Kreditinstitut. In der Praxis ist es allerdings für den Kunden anzuraten, sich um eine Vermittlung durch einen entsprechend qualifizierten unabhängigen Finanzdienstleister zu bemühen.
Dienstag, 28. September 2010
Erhebliche Unterschiede bei Riester
Die private Altersvorsorge mittels Riester aufzustocken ist in vielen Fällen eine lohnenswerte Option. Allerdings bestehen zwischen den zahlreichen auf dem Markt verfügbaren Riester-Verträgen erhebliche Unterschiede. Die Förderung, auch wenn sie noch so attraktiv ist, sollte man nicht einfach “mitnehmen“, auch wenn Werbung und Marketing einzelner Anbieter dies bisweilen suggerieren. Vielmehr sollte man sich zunächst über die grundsätzlichen Vor- und auch Nachteile der Riester-Rente informieren. Dabei gilt es stets zu bedenken, dass die staatliche Förderung bei jedem Riester-Vertrag identisch ist – unerheblich, welche Produktvariante (Rentenversicherung, Fondssparplan, Banksparplan oder Wohn-Riester) und von welchem Anbieter man abschließt. Flexibilität, Qualität und natürlich die Kosten sind Aspekte, die sich bei den zahlreich vorhandenen Angeboten erheblich unterscheiden.
Freitag, 17. September 2010
Gefördertes Wohneigentum
Für eine bestehende Baufinanzierung besteht die Möglichkeit, diese mittels Riester zu tilgen. Hierbei kann das staatlich geförderte Altersvorsorgevermögen dazu verwendet werden, die Restvaluta bestehender Darlehen abzulösen. Eine erhaltene staatliche Förderung in Form von Zulagen und zusätzlichen Steuervorteilen wird hierdurch nicht gefährdet, da die eigene selbstgenutzte Immobilie auch als Bestandteil der privaten Altersvorsorge gefördert wird. Mit Wohn-Riester kann bei gleicher Förderung wie bei einer Riester-Rentenversicherung oder einem Riester-Fonds bereits die Finanzierung der Immobilie verbilligt werden.
Mittwoch, 15. September 2010
Wohn-Riester kann sich lohnen
Wohn-Riester kann sich lohnen: Wer förderberechtigt ist, also neben Beamten und sonstigen Empfängern von Besoldungsbezügen alle rentenversicherungspflichtigen Personen, insbesondere Arbeitnehmer, erhält die staatlichen Altersvorsorgezulagen als Sondertilgungen auf einem speziellen Wohn-Riester-Darlehen gutgeschrieben. Dies führt somit zu einer schnelleren Entschuldung. Der Zinseszinseffekt wirkt in diesem Fall zugunsten des Kunden und verbilligt im Ergebnis die Baufinanzierung. Als Alternative zu einer Riester-Rentenversicherung oder zu Riester-Fonds sollte man Wohn-Riester durchrechnen, wenn der Wunsch nach eigenen vier Wänden besteht.
Montag, 10. Mai 2010
Riester: Nicht nur "Zulagen mitnehmen"
Die Riester-Rente hat viele Vorzüge. Ein Nachteil, der leider im konkreten Einzelfall nicht ganz offensichtlich ist, besteht jedoch in der unterschiedlichen Qualität der angebotenen Produkte. Nur “Zulagen mitnehmen und abhaken“ ist eine entsprechend suboptimale Herangehensweise bei dem Ausbau der privaten Altersvorsorge.
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