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Montag, 21. März 2011
Verschenktes Geld
Wofür braucht man eigentlich einen Dispo? Nur als finanziellen Puffer für den Ausnahmefall. Denn: Er ist teuer, sehr teuer sogar im Vergleich zu einem Ratenkredit. Ein Dispo wird meist durch das kontoführende Kreditinstitut formlos eingeräumt, wenn regelmäßige Einkünfte in einer gewissen Mindesthöhe auf dem Girokonto zu verzeichnen sind. Der Kunde muss neben einer ohnehin ausreichenden Bonität, die im Rahmen der Kontoeröffnung durch die zur Verfügung gestellten Unterlagen wie Selbstauskunft, Verdienstbescheinigungen und Einholung einer Schufa-Auskunft geprüft wird, zusätzlich den Nachweis erbringen, dass er sein Girokonto beanstandungsfrei führt. Grundsätzlich beträgt ein Dispositionskredit in etwa das Drei- bis Fünffache des monatlichen Nettoeinkommens, das als regelmäßiger Eingang auf dem Girokonto zu verzeichnen ist. Allerdings werden bestehende Kredite auf den Verschuldungsgrad des Kunden in der Regel teilweise oder vollständig angerechnet. Das Dispositionslimit auf dem Gehaltskonto wird also entsprechend reduziert. Was die Verwendung des Dispos angeht, so sollte diese, wie bereits angedeutet, nur in Notfällen erfolgen. Durch die Bequemlichkeit, sich nicht um eine günstigere Möglichkeit zur Finanzierung zu kümmern, verschenkt man ansonsten bares Geld.
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Dienstag, 21. September 2010
Beim Dispo sparen!
Man spart bei dem Dispositionskredit auf seinem Gehaltskonto dadurch, dass man ihn nicht in Anspruch nimmt. Wer sein Girokonto dauerhaft im Soll führt, zahlt einen sehr hohen Preis. Es hat sich in der Bankenlandschaft eingebürgert, dass die Zinssätze für Dispositionskredite zweistellig sind. Der Dispo ist somit eine sehr teure Form der Finanzierung. Spätestens, wenn das Konto durch den monatlichen Gehaltseingang kaum mehr ausgeglichen werden kann, sollte eine Umschuldung in einen Ratenkredit in Erwägung gezogen werden. Die Ablösung durch eine andere Bank, die einen Kredit zu günstigeren Konditionen als die Hausbank anbietet, spart zusätzliches Geld und ist in der Praxis völlig unproblematisch umzusetzen.
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Montag, 23. August 2010
Ratenaussetzungen
Ratenaussetzungen sind bei einem bestehenden Kredit im Falle finanzieller Engpässe eine Möglichkeit, um Zahlungsrückständen entgegenzuwirken. Wenn der Engpass kurzfristiger Natur ist, ist dies grundsätzlich die günstigere Variante im Vergleich zu der Alternative, die Kreditraten auf dem Girokonto durch Inanspruchnahme des Dispos auflaufen zu lassen. Manche Kreditinstitute sehen in ihren Vertragsbedingungen für Ratenkredite von vorn herein die mögliche Inanspruchnahme von Ratenaussetzungen durch den Kunden vor. In der Regel muss eine Ratenaussetzung jedoch bei der finanzierenden Bank oder Sparkasse beantragt werden und entsprechend von dieser genehmigt werden. Allerdings muss beachtet werden, dass eine Laufzeitverlängerung durch eine Ratenaussetzung die Zinsbelastung insgesamt erhöht und die Schulden während der beanspruchten Ratenaussetzung weiterhin in der bestehenden Höhe verzinst werden, da keine Tilgung erfolgt.
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