Eine Reduzierung der Zinsbelastung lässt sich häufig dadurch erreichen, dass ein Ratenkredit abgelöst und durch eine andere Bank umgeschuldet wird. Sofern hiermit keine Verlängerung der ursprünglichen Kreditlaufzeit verbunden ist, die auf eine verminderte Tilgungsfähigkeit des Kunden schließen lassen könnte, ist an einer solchen Maßnahme nichts Ehrenrühriges. Vielmehr sind zum Teil nicht unerhebliche Reduzierungen der monatlichen Belastung darstellbar, selbst wenn das abzulösende Kreditinstitut eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt.
Auch bei einer Immobilienfinanzierung bzw. Baufinanzierung verbirgt sich oftmals ein erhebliches Sparpotenzial hinsichtlich der Finanzierungskosten. Dieses sollte bei jeder anstehenden Prolongation nach Auslaufen der getroffenen Festzinsvereinbarung durch einen umfassenden Konditionsvergleich ermittelt und realisiert werden. Gute Anlaufstellen sind unabhängige Finanzberater, die mit zahlreichen Kreditinstituten zusammenarbeiten.
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Mittwoch, 23. Februar 2011
Dienstag, 21. September 2010
Beim Dispo sparen!
Man spart bei dem Dispositionskredit auf seinem Gehaltskonto dadurch, dass man ihn nicht in Anspruch nimmt. Wer sein Girokonto dauerhaft im Soll führt, zahlt einen sehr hohen Preis. Es hat sich in der Bankenlandschaft eingebürgert, dass die Zinssätze für Dispositionskredite zweistellig sind. Der Dispo ist somit eine sehr teure Form der Finanzierung. Spätestens, wenn das Konto durch den monatlichen Gehaltseingang kaum mehr ausgeglichen werden kann, sollte eine Umschuldung in einen Ratenkredit in Erwägung gezogen werden. Die Ablösung durch eine andere Bank, die einen Kredit zu günstigeren Konditionen als die Hausbank anbietet, spart zusätzliches Geld und ist in der Praxis völlig unproblematisch umzusetzen.
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