Freitag, 23. Juli 2010

Prolongation

Unter einer Prolongation versteht man allgemein die Verlängerung eines Kredites. Dieser Fall tritt dann ein, wenn der jeweilige Kredit zwar nicht durch Befristung oder vollständige Tilgung erledigt ist, jedoch die getroffene Zinsvereinbarung zwischen Kreditinstitut und Kunde ausläuft. Dies ist insbesondere bei langfristigen Darlehen, beispielsweise für eine Baufinanzierung bzw. Immobilienfinanzierung, regelmäßig der Fall. Eine Immobilienfinanzierung erstreckt sich in aller Regel über einen Zeitraum von rund 30 Jahren. Üblicherweise werden die Konditionen zwischen Kunde und Bank bzw. Sparkasse über einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren, mitunter auch 15 Jahren, fest vereinbart. Zum Ablauf der Zinsbindungsfrist werden neue Verhandlungen über die Zinssätze für die weitere Darlehenslaufzeit erforderlich. Es empfiehlt sich, im Zuge einer Prolongation alternative Vergleichsangebote, vorzugsweise über unabhängige Finanzdienstleister, die mit diversen Kreditinstituten zusammenarbeiten, einzuholen. Das Sparpotenzial durch günstigere Konditionen übertrifft gegebenenfalls anfallende Kosten für die Ablösung des bisherigen Kreditinstituts sehr häufig deutlich.

Darlehen

Ein Darlehen ist die gängigste Kreditform für eine mittel- bis langfristigen Finanzierung. Darlehen werden grundsätzlich von allen Banken und Sparkassen sowie von bestimmten öffentlichen Förderinstitutionen vergeben. Darlehensnehmer können sowohl Privatpersonen als auch Betriebe jeder Größe sein, von der Existenzgründung bis hin zum Großkonzern.
Die Konditionen für ein Darlehen richten sich nach der Darlehenslaufzeit, der Darlehenshöhe, der Bonität des Kreditnehmers und gegebenenfalls nach der Werthaltigkeit der zur Verfügung gestellten Kreditsicherheiten. Der klassische Anlass für Privatpersonen, ein Darlehen zu beantragen, ist eine Baufinanzierung.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Testsieger

Die Riester-Rente mit dem “Mehrsparschwein“, die DWS RiesterRente Premium, wurde in FocusMoney und €uro als Testsieger ausgezeichnet. Dieser Riester-Fonds der DWS als größter und langjährig erfolgreichster deutscher Fondsgesellschaft ermöglicht einen langfristigen Vermögensaufbau mit Fonds. Neben der grundsätzlich bestehenden Riester-Garantie, die zum vertraglichen Ende der Sparphase Verluste ausschließt, ist eine optionale Höchststandsicherung, die die erzielten Wertzuwächse zum Laufzeitende konserviert, vom Kunden kostenlos wählbar.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Alles zur Baufinanzierung

Die Baufi oder auch Baufinanzierung genannt, beinhaltet sämtliche Finanzierungs- arten, die man benötigt, um den Kapitalbedarf bei einem Bauvorhaben zu decken. Demnach gehören auch die Vor- und Zwischenfinanzierung ebenso wie die Voraus- darlehen und das Forward-Darlehen zu der Baufinanzierung. Die Baufinanzierung ist im Grunde genommen ein Gattungsbegriff, der ein Finanzierungsvorhaben beschreibt, das dem Erwerb, Neubau oder Kauf einer Immobilie oder aber auch zur Abschlussfinanzierung oder Umschuldung dient.

Man unterteilt die Baufinanzierung in zwei Obergruppen, die Eigenfinanzierung und die Fremdfinanzierung. Wie das Wort Eigenfinanzierung schon andeutet, gehören zu ihr alle Eigenmittel, also Eigenkapital oder auch Eigengeld genannt, die sowohl reine Geldmittel wie aber auch Sachwerte sein können. Das kann also ein Bank- oder Bausparguthaben sein, Fest- oder Tagesgeld, Grundstück oder Eigenleistung (Muskel- hypothek).

Werden Fremdmittel für die Finanzierung bereitgestellt, spricht man von einer Fremdfinanzierung. Meistens deckt sie den größten Teil des Finanzierungsbedarfs ab. Es gibt für den Bauherrn zwei Gründe, sich der Fremdfinanzierung zu bedienen.

Möchte er kurz- oder mittelfristig an Fremdkapital kommen, wird er z. B. einen Bank- kredit zur Vorfinanzierung von Eigen- und Fremdmitteln in Anspruch nehmen. Man bezeichnete diese Kredite daher auch als Bankvorausdarlehen. Dasselbe gilt auch für den Kredit zur Zwischenfinanzierung von Eigen- und Fremdmitteln.

Um langfristig Fremdkapital zu erhalten, greift der Bauherr auf Realkredite, Bauspardarlehen, Arbeitgeberdarlehen oder öffentliche Baudarlehen zurück. Der Einsatz von langfristigen Fremdmitteln spielt bei der Baufinanzierung eine zentrale Rolle. Man sollte noch hinzufügen, dass Realkredite unbedingt zweck- und objektgebunden sind. Sie dienen zur Finanzierung einer bestimmten Immobilie, und werden durch die Eintragung im Grundbuch abgesichert. Es handelt sich bei der Eintragung um ein erstrangiges Grundpfandrecht innerhalb der Beleihungsgrenze. Ein Grundpfandrecht ist in so einem Fall eine Hypothek und die Grundschuld. Dadurch, dass der Darlehensgeber das Grundpfandrecht im ersten Rang innehält, ist ihm die Befriedigung seiner Ansprüche an erster Stelle sicher.

Verfügt der Darlehensnehmer über kein Eigenkapital, dann wird die Finanzierung erheblich teurer. Die Absicherung innerhalb der Beleihungsgrenze kann dann nicht mehr nur durch die Hypothek oder Grundschuld vorgenommen werden, daher verlangen die Kreditgeber zusätzlich als Sicherheit die persönliche Unterwerfung zur Zwangsvollstreckung im Falle der Notwendigkeit. Sollten Sie noch weitere Fragen haben empfehlen wir sich bei einem unabhängigen Finanzberater entweder in Ihrer Nähe oder ein Finanzberater aus dem Internet schlau zu machen!

Donnerstag, 1. Juli 2010

Günstige Fonds

Bei dem Kauf von Fonds kann und sollte man sparen. Der Ausgabeaufschlag kann häufig vermieden werden bzw. zumindest deutlich reduziert werden, indem man nicht beim “Hersteller“ (der Kapitalanlagegesellschaft) oder der Hausbank kauft, sondern sich einen unabhängigen Finanzdienstleister sucht, der seine Sonderkonditionen als Großeinkäufer an den Kunden weitergibt. Das Depot, in dem die Fondsanteile verwahrt werden, sollte hinsichtlich der Gebühren mit einer geringen Flatrate ausgestattet sein. Ansonsten – bei volumenabhängiger Berechnung und Mindestgebühren je Wertpapier – droht alljährlich eine nicht unerhebliche Gebührenbelastung, die die Rendite der Geldanlage unnötig schmälert.

Montag, 28. Juni 2010

Jetzt sofort bauen oder noch weiter sparen?

Fast jede junge Familie in Deutschland hat den Wunsch einmal ein eigenes Haus zu bauen oder wenigstens zu kaufen! Aber wieso wohnen denn soviele zur Miete? Na klar, das liebe Geld ist natürlich schuld. Aber ist es denn überhaupt günstiger immer weiter zu sparen und sich dann später mal irgendwann ein Haus zu kaufen?

Im Moment sind die Zinsen für Baufinanzierung günstig soviel steht fest! Selbst eine Vollfinanzierung muss nicht mehr teuer sein. Unter einer Vollfinanzierung versteht man die Finanzierung einer Immobilie ohne Eigenkapital.

Bei einer Immobilienfinanzierung empfiehlt sich generell immer jemanden zu Fragen, der sich damit auskennt, denn die Formeln und Rechenwege sind bei einer Immobilienfinanzierung doch schon komplizierter als bei einem einfachen Ratenkredit. Erst recht kompliziert kann dies werden, wenn auch noch staatlich geförderte Darlehen hinzukommen. Nutzen Sie daher für Ihre überschlagsmäßigen Berechnungen einen Kreditrechner Immobilien, den gibt es beispielsweise beim unabhängigen Finanzdienstleister FMW absolut kostenlos und ohne irgendwelche hintergedanken! FMW bietet dazu auch einen telefonischen Support per Festnetz-Telefon an. Sollten Sie also einmal bei den Berechnungen nicht weiter kommen, können Sie auch - unabhängig davon ob Sie Kunde bei FMW sind oder nicht - dort anrufen und Fragen stellen! Nutzen Sie also alle Möglichkeiten, die Ihnen das moderne Internet bietet und rechnen Sie noch heute Ihre Immobilienfinanzierung aus. Weitere Infos zu Baufi Baugeld oder einem Kredit gibt es bei FMW auf dem Internetportal.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Verwirklichung des Eigenheim-Traum!

Wer sich den Traum vom Eigenheim verwirklichen möchte und nicht das benötigte Kapital dafür hat, der braucht eine Baufinanzierung. Nicht jeder hat schon Eigenkapital angespart oder bekommt einen Zuschuss aus der Familie. Dann muss der Kauf des Eigenheims voll finanziert werden.

Manche planen Ihren Traum schon sehr früh und sparen das Eigenkapital an. Andere möchten spontan aufgrund günstiger Zinsen ohne Eigenkapital ihre Immobilie finanzieren lassen. Wie die persönliche Situation auch sein mag, eines sollte man immer tun: Sich ausgiebig über die Angebote der Banken und Bausparkassen informieren. Es gibt sehr viele Quellen, aus denen man Informationen erhält. Das Internet bietet da eine große Fülle an Infos anhand von Berichten, Artikeln und spezifische Seiten rund um das Thema Hausbau, -kauf und –finanzierung. Ebenso findet man in jeder Bank oder Bausparkasse eine große Auswahl an Flyern und Broschüren.

Bevor man sich dann persönlich von der Hausbank oder einer anderen Bank beraten lässt, hat man sich am besten schon für eine Variante der Finanzierung entschieden. Die Faktoren, die dabei ausschlaggebend sind, sind unter anderem das Vorhandensein von Eigenkapital. Und wenn vorhanden, wie viel Prozent von der Gesamtsumme macht das Eigenkapital aus? Oder es ist gar kein Eigenkapital vorhanden? Alle diese Möglichkeiten ändern das Angebot der Bank/Gesellschaft. Umso höher das Eigenkapital, desto besser stehen Sie vor der Bank als Verhandlungspartner da. Allerdings kann es für eine Bank auch interessant sein, eine Vollfinanzierung anzubieten. Kann der Kreditnehmer die Raten immer bedienen, ist das für die Bank ein lukratives Geschäft. Die Bedingung dafür ist: So eine Vollfinanzierung muss auf sicheren Beinen stehen. Am wahrscheinlichsten wird so eine Vollfinanzierung wohl die Hausbank anbieten, da diese aus der langjährigen Erfahrung mit ihren Kunden am besten beurteilen kann, wie sicher die Vollfinanzierung bei diesem oder jenem ist.

Geht es dann um die Bestimmung der Höhe der Raten, sollte man darüber nachdenken, ob das Einkommen auf lange Zeit auch als sicher eingeschätzt werden kann. Beruht die Finanzierung auf dem Einkommen beider Eheleute? Wie lange ist man schon in seinem derzeitigen Arbeitsverhältnis? Steht die Familienplanung noch aus? Man sollte sich diese Gedanken im Vorwege machen und dann für sich entscheiden, ob man die Risikovariante wählt oder doch lieber auf Nummer Sicher geht.

Bei der sicheren Variante ist die Laufzeit länger, die Raten dafür niedriger, die Zinsen aber höher. Man sollte in diesem Fall versuchen, bei einem günstigen Zinssatz eine Bindung von mindestens fünfzehn bis zwanzig Jahren auszuhandeln. Bei der Risikovariante ist es genau gegenteilig. Die Laufzeit ist kurz, die Zinsen sind niedriger und die Raten sind höher. Man geht dabei davon aus, dass man es schafft, in vielleicht fünfzehn bis zwanzig Jahren mit der gesamten Finanzierung fertig zu sein. Gibt es vielleicht Sonderzahlungen vom Arbeitgeber, wie Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld? Dann bietet es sich unbedingt an, auch Sonderzahlungen tätigen zu können. Diese würden wiederum zu einer Verkürzung der Laufzeit führen.

Es gibt also viele Baufi-Varianten und Möglichkeiten, angepasst an die finanzielle Situation des Kreditnehmers. Gut vorbereitet geht man so in das Gespräch mit dem persönlichen Berater. Dadurch, dass man sich im Vorwege schon viele Gedanken gemacht und sich ausgiebig informiert hat, wird das Gespräch um einiges zielgerichteter sein. Man muss keine Angst haben, etwas nicht verstanden oder voreilig das falsche Angebot gewählt zu haben. Wer sich vorher ausgiebig informiert, hat gut in seine Zukunft investiert.